Der Arzt-Empfehlungspool

Auf Initiative der Stiftung Gesundheit haben sich Arztbewertungsportale zum Empfehlungspool zusammengeschlossen. Der Initiative war eine Untersuchung der Bewertungsportale im Auftrag der Stiftung Gesundheit vorangegangen. Es zeigte sich, dass es den einzelnen Portalen an Bewertungen in ausreichender Zahl mangelte – und damit an Aussagekraft. Im Empfehlungspool führen die Bewertungsportale ihre Inhalte zusammen. Die gemeinsamen Ergebnisse werden in den Portalen in deren eigenen Layouts dargestellt. Verwenden die Portale unterschiedliche Skalen zur Darstellung, so werden die Ergebnisse umgerechnet.

Alle Meinungsäußerungen der Nutzer werden von geschulten Mitarbeitern vor der Freischaltung geprüft. Dies ist sehr aufwendig, es hat sich jedoch gezeigt, dass Stichproben und Automatisierungsversuche dieser vielschichtigen Materie nicht gerecht werden.

Darüber hinaus beteiligen sich einige Portale am sogenannten Matching-Projekt. Dieses zielt darauf ab, einem Patienten einen Arzt zu empfehlen, mit dem andere Patienten seines Typus in der Vergangenheit zufrieden waren. Um den Typus zu bestimmen, werden bei der Bewertung Daten zu Altersgruppe, Geschlecht, Schulbildung, etc. erhoben. Diese Angaben sind natürlich freiwillig und anonym.